Freitag, 9. Juli 2010

Endlich in Afrika

HURRA!!!! Wir sind in Afrika, als erste der Familien Wagner und Lotze haben wir den Süden Afrikas erreicht, haben die erste Nacht auf dem Schiff verbracht, der RMS St. Helena. Aber nun in chronologischer Reihenfolge.
Wir fuhren mit dem Auto nach Frankfurt zum Terminal 2 und Norbert übernahm es dann, das Auto wieder nach Speyer zurückzubringen. Bevor der Schalter wegen zweier temporär herrenloser Koffer geschlossen wurde, konnten wir gerade noch einchecken. Die anderen mussten entsprechend warten, kamen aber natürlich auch noch mit. Mit einem Cityhopper der KLM gings nach Amsterdam und von dort aus mit dem KLM Flug 597 nach Cape Town. 9697 km lang ist die Flugstrecke von Amsterdam nach Kapstadt und führt über Frankreich, Schweiz, Italien, Algerien, Niger,Tschad, Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Zaire, Angola,Namibia und Südafrika (hoffentlich habe ich jetzt kein Land vergessen, aber zwischenzeitlich war ich ein wenig eingedusselt. Der Flug mit der Boeing 777-200 war sehr angenehm, verlief in der bekannten Flughöhe zwischen 10,5 und 11,3 km und war um die 890 -930 km/h schnell. Um 12:45 Uhr hatten wir erstmals freie Sicht auf Afrika (Algerien) und um 17:15 Uhr überquerten wir den Äquator. Die Versorgung mit Essen und Getränken war während der gesamten Flugzeit sehr gut. Pünktlich um 21:42 Uhr landeten wir, fanden nach einigem hin und her auch unser Gepäck ---- und warteten in der Ankunftshalle vergeblich auf den Transferservice zum Schiff. Ein freundlicher Mensch am Informationsschalter konnte uns dann weiterhelfen und erreichte nach mehreren Versuchen das Unternehmen, auf das unser Voucher ausgestellt war. Wie sich herausstellte, hatte man denen von der Reederei in London aus nicht den 7., sondern den 8. Juli als Ankunftstag mitgeteilt. Wie dem auch sei – mit einer einstündigen Verspätung gelangten wir dann doch noch zum Schiff, wobei mehrere Kontrollpunkte durchfahren werden mussten. Wir bezogen unsere Kabine A14 und schliefen richtig gut. Schließlich waren nach Aussagen des diensthabenden Offiziers nur fünf Passagiere an Bord (mit uns) und insgesamt sollen nur 66 Passagiere nach St. Helena reisen.

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