Das Glück vom Irazu sollte uns beim Poas nicht hold sein. Wir haben das Auto extra einen Tag länger gemietet. In Carillos hat es nicht geregnet und die Temperatur war mit 26°C ganz angenehm. Der Berg war aber in Wolken gehüllt und versprach nichts Gutes. Es sollte sich bewahrheiten. Die Straße zum Poas ist in einem viel schlechteren Zustand als die zum Irazu. Unterwegs kamen wir auf ca. 1300 m noch an Kaffeepflanzungen vorbei und nutzten die Gelegenheit zu einigen Aufnahmen.
Auch im Poas NP waren 15 $ Eintritt und 3 $ Parkgebühr zu zahlen. Dann ging es unter dem Regenschirm Richtung Hauptkrater. Auf der Straße kam einem das Wasser schon zentimeterhoch entgegen und bald waren auch die Hosenbeine von unten her naß. Es waren noch andere Unverbesserliche unterwegs. Wir alle kamen zum Kraterrand und starrten in die Tiefe und sahen: NICHTS! Nur Nebel und die Wolken wollten auch bei längerem Warten nicht verschwinden. Poas! Du hast deine Chance gehabt! Wir haben die Wanderung durch den Nebelwald nicht bereut.
Nach der Rückkehr wurde erneut alles verstaut, das Auto durchsucht (nichts vergessen, kein Schaden) und zum Essen ging es wieder zu Fuß zum La Caretta in Carillos. Sie werden uns und wir sie in guter Erinnerung behalten. Mit unseren wenigen Spanischkenntnissen und ihrem miniminimalen Englisch konnten wir uns gut verständigen. Muchos saludos amigos!





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