Freitag, 11. November 2016

Oh wie schön ist Panama!

Mit dem Taxi zum Bahnhof in Speyer, nach Schifferstadt, umsteigen nach Mannheim, mit dem ICE nach Frankfurt Flughafen, Gepäck aufgeben, Petra treffen, das Flugzeug besteigen, 12 Stunden Flug und dann endlich in Panama Stadt angekommen. Nach 2,5 Stunden waren wir dann endlich im Hotel. Es war zwar nicht so luxuriös, wie die Bilder und die Bewertung  bei Booking gemeldet oder versprochen hat, aber die vier Nächte werden wir in dem großen  Zimmer schon überleben. Der Zeitunterschied beträgt 7 Stunden. Irgendwie fanden wir den notwendigen Schlaf und freuten uns auf das Frühstück. Es bestand aus zwei erbärmlich großen "Brötchen" mit zwei Würstchen, Kaffee in beliebiger Menge und farbige und wahrscheinlich total ungesunde Cerials aus einem großen Drehglas. Auf Nachfrage gab es dann anstatt der armseligen Würstchen ein Omelett mit Käse, aber keine Marmelade oder Honig. Soweit ist man hier noch nicht, sich Gedanken über ein gesundes Frühstück zu machen.
Es war der 10. November, und das ist in Panama deren Nationalfeiertag. Wir wunderten uns schon, dass die großen mehrspurigen Straßen fast leer waren, gingen am Hospital vorbei zum Meer, bewunderten die imposante Skyline mit den hohen Gebäuden und waren rechtzeitig wieder am Hotel. Der Hotelbus fuhr nämlich mit uns und anderen Gästen zum Kanal und der der Miraflores-Schleuse. Wir zahlten jeder 15 Dollar Eintritt, sahen uns einen Film über den Kanal an und strebten dann alle zur Aussichtsplattform im 4. Stock. Ein Schiff sollte nämlich kommen und so drängten sich Massen von Menschen am Geländer. Nun, die Aufnahmen wurden gemacht und die Massen verschwanden wieder, wir warteten auf die nächsten Schiffe und alles war viel entspannter. Ab und zu tauchte eine kleine deutsche Reisegruppe auf. Wir schauten uns noch die Ausstellung im Museum an und fuhren dann mit dem Bus in die Albrook-Mall. Wir hatten noch keinen Rapi>Pass (für Termin+MetroBus +Metro), aber gaben jemandem je 25 Cent, also einen Quarter, und konnten mitfahren. In dem zentralen Bahnhof nahe der Albrook-Mall kauften wir dann diesen Pass für 2 Dollar und kauften uns noch 8 Dollar Guthaben. Damit können wir eine zeitlang in Panama-Stadt rumfahren.
Nach einem üppigen Burger-Abendessen ging es dann mit der Metro zurück zum Hotel. Es gibt nur eine Linie und zwei Metrostationen sind nicht weit vom Hotel entfernt (unsere war La Loteria). Das war der erste Tag in Panama-Stadt. Fazit: endlich den Panama-Kanal gesehen, sehr beeindruckend, welch großen Schiffe hier durchgeschleust werden. Im Hintergrund war die neue Schleuse zu sehen, fast 500 m lang und 55 m breit. Man konnte die SChiffe aus der Entfernung sehen. Vielleicht wird man das Besucherzentrum in Zukunft in die Mitte zwischen den beiden Schleusenbereichen verlegen.
Und dann haben wir lauter freundliche Menschen getroffen. So unter anderem zwei freundliche farbige Polizistinnen aus Georgia, die fleißig fotografierten, die gut gelaunte Anna in der Information des Besucherforums, den netten Ober im Restaurant, der aus Kolumbien war und auf dem Arm ein Tatoo mit der Überschrift Skandinavia trug und von Europa schwärmte und der junge Mann im Bus, der aus Ecuador ist und seine Eltern zu Besuch hat. Wir verstanden uns in einer Mischung aus unserem wenigen Spanisch und deren minimalen Kenntnissen in Englisch.


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