Ihr Lieben, die ihr meinen Blog lest. Es hat sich nichts spektakuläres ereignet!!
Die deutschen Weltenbummler Thomas und Conny gaben mir noch Nummernschilder mit, die ich an die Mutter zu Hause weiterschicken soll- werden wir machen. Dann ging es los Richtung Liberia auf der Straße 1, der Panamericana. Sie ist, sieht man einmal von einzelnen Löchern ab, gut befahrbar und die meisten fahren ganz ordentlich. In Liberia, dort hatten wir noch vor zwei Tagen eine leckere Fischsuppe zu Mittag gegessen, ging es dann auf der Straße 21 über Filadelfia nach Santa Cruz. Außer einer modernen Kirche im schachbrettartigen Grundriss der Stadt gibt es dort wenig zu sehen und das ist noch ein Kompliment für die Ansiedlung.
Von Santa Cruz ging es auf einer Straße, die gelegentlich super ausgebaut und dann wieder mit fürchterlichen Löchern versehen war, Richtung Samara. Samara ist bekannt durch die vielen Surftouristen, meist junge Leute, wie man unschwer an Frisur und Kleidung erkennen kann. Landschaftlich war alles gleich, grün die ganze Natur.
In Samara suchten wir das Hotel Belvedere, das auch auf der Website der Tucan-Hotels aufgeführt ist, fanden es schließlich auch und dann erklärte uns die Praktikantin Paula, dass alles ausgebucht sei! Aha, wir dachten, vor der Saison ist noch viel frei. So wurde uns von reiseerfahrenen Kennern mehrfach versichert. Paula markierte auf einer Karte empfehlenswerte Alternativhotels. Wir waren schon fast weg, da rief sie uns hinterher, infolge eines Planungsfehlers wäre doch noch ein Zimmer für uns drei frei. Das hat uns sehr gefreut. Die ganze Anlage mit den beiden Pools ist sehr gepflegt, man merkt die pflegende Hand hinter dem Ganzen. Der Strand ist in Gehnähe, wirkt aber doch sehr vernachlässigt. Die vielen Läden und Geschäfte verkaufen den gleichen Schampel wie überall in solch touristisch überformten Orten. Was treibt einen nur dazu, sich an einem solchen Ort niederzulassen?
Am frühen Abend haben wir in einem mexikanischen Restaurant gegessen, hatten mehrere Tische voll mit deutschen Touristen um uns (und das in einem Nest an der Pazifikküste Costa Ricas!) und zahlten erstmals 13% Steuer auf das Essen.
In Costa Rica stehen die meisten Leute früh auf und gehen früh ins Bett. Das war mit uns nicht anders! Gute Nacht!!




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