Donnerstag, 13. Oktober 2011

Cochi am Arabischen Meer

Sonntag, 09.10.2011

Die Fahrt von Khozikode nach Cochi verlief im Bereich der Küstenebene. Für indische Verhältnisse war die vierspurige Autobahn in sehr gutem Zustand und wir kamen auch relativ flott voran. Trotzdem hat es wieder Stunden gedauert und die Fahrt durch die Vororte von Cochi bis nach Fort Cochi hat dann die gute Durchschnittgeschwindigkeit wieder mächtig gesenkt. In Cochi gab es auch wieder Touristen, die vor allem in der Altstadt oder im Bereich der chinesischen Fischernetze die kleinen Straßen bevölkerten. An der See entlang der weltberühmten chinesichen Fischernetze war alles wieder so richtig indisch dreckig, Bettler streckten einem die Hände entgegen und der zum Verkauf angebotene Fisch war von Fliegen umschwärmt und stank (erbärmlich). Wir haben uns mit Postkarten eingedeckt und sind ein wenig in der Altstadt rumgelaufen, bis es Zeit war, sich im Bereich der Kathakali-Vorführung einzufinden. Hier schauten wir den beiden Darstellern zu, wie sie sich schminkten und für die Vorführung vorbereiteten. Anschließend gab es eine Einführung in den Khatakalitanz, was aufgrund des gräulichen Englischs kaum zu verstehen war. Ein „weltbekannter“ Darsteller, ein älterer Herr zwischen 60 und 70 (aber wesentlich älter aussehend als ich!!) zeigte dem Publikum die verschiedensten Ausdrucksweisen in Mimik und Gestik von Händen und Augen , was sehr interessant war. Die eigentliche Vorführung war dann nur knapp 20 Minuten lang. Man konnte dank eines kleinen Schreibens in deutscher Sprache alles verstehen. Der Rest des Abends war dem Warten auf das Essen und ein wenig dem eigentlichen Essen im Restaurant Seagull in Cochi gewidmet. Das Essen war gut, das lange Warten eine einzige Nerverei. Das Internet im Hotel Abad Fort Cochi funktionierte auch nicht - Herz was willst du mehr??

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