Samstag, 15. Oktober 2011

Akbar und Periyars Wildlife Santuary

Dienstag, 11.10.2011

Die Fahrt von Munnar nach Periyar in südlicher Richtung durch die Nilgiriberge, die blauen Berge, verläuft durch eine wunderschöne Landschaft. Die Straßenverhältnisse waren partiell ähnlich schlecht wie in Munnar und wurden erst besser, als wir wieder nach Kerala kamen. Überall gibt es neue Bungalow-Anlagen und neue Resorts, in denen man gut essen oder Tee trinken kann und die einen auch für einen zwei-oder dreitägigen Aufenthalt einladen. Im Carmelia Haven Resort (http://www.carmeliahaven.com/about_us.html) hat es uns sehr gut gefallen und man kann es sich mal im Hinterkopf abspeichern. Wir checkten nach der mehrstündigen Fahrt im Silver Crest Hotel in Thekkady ein. Das Hotel ist gut und wenn der Pool erst fertig und mit Wasser gefüllt ist, kann man es auch hier aushalten. Verweilen war aber nicht angesagt, sondern wir begaben uns gleich darauf mit dem Auto zum Wildlife Sanctuary, wo wir mit Elefanten einmal um den Pudding ritten durch eine Quasiplantage. Zu dritt breitbeinig auf dem Elefanten zu sitzen hat uns trotzdem viel Spaß bereitet. Der Höhepunkt war aber die Waschaktion, für die wir alle viel Geld bezahlt hatten. Toni und Petra E. waren versessen darauf, den Elefantenbullen Akbar, 44 Jahre alt, gutmütig und auf einem Auge blind, zu waschen. Sie zogen sich Regensachen über, bekamen eine Bürste in die Hand und begannen dann, den Elefanten zu schrubben. Ich bin mir nicht sicher, ab Akbar sich über Petras sanfte Behandlung gefreut hat, sofern er sie überhaupt gespürt hat. Anschließend durfte sich jeder der beiden hinter die Ohren setzen, Akbar richtete sich etwas auf und gab jedem eine Rüsseldusche und in einen Rüssel passt viel rein. Es hat allen viel Spaß bereitet und viele Bilder und Videos wurden aufgenommen. Für Akbar kann ich in diesem Fall nicht sprechen. Im Hotel gab es dann eine wunderbare Dusche (für alle war genügend warmes Wasser vorhanden) und dann kam der zweite Höhepunkt des Abends. Amar hatte ein „wonderschunes“ Restaurant ausgesucht mit indischer, chinesischer und italienischer Küche – und so war es dann auch. Es hat ewig lange gedauert, bis das Essen kam. Wahrscheinlich mussten sie den bestellten Fisch erst von der Küste liefern lassen. Es bleibt zu hoffen, dass Amar das irgendwann mal lernt, solche Restaurants grundsätzlich zu meiden.

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