Wir waren im Ranthambhore Heritage Village untergebracht, einem schicken neuerbauten Hotel außerhalb im Nirgendwo. In Deutschland baut man zuerst eine feste Straße zu dem Baugebiet, hier in Indien baut man zuerst und so führen viele ausgefahrene abenteuerliche Wege zu dem Haveli (http://www.rhhaveli.com).
| Der Bus ist optimal ausgenutzt. Keine Ahnung, wie das mit dem Bezahlen ist |
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| Ranthambore Heritage Haveli |
Zusammen mit uns waren noch ein Paar aus London und ein Amerikaner größeren Umfangs im Jeep unterwegs. Es war eine lange Anfahrt, bis wir zu der Sektion kamen, die dem Jeep und dem Guide für diesen Tag zugeteilt waren. Die Straßen waren mehr als abenteuerlich und wir wurden heftigst durchgeschüttelt. Jeep und Rücken hielten die Strapazen aus. Wir sahen viele Tiere wie z.B. die Nilgai-Antilopen, die man gut an den weißschwarzen Ringen oberhalb der Hufe erkennen kann. Affen, Wildschweine, zahlreiche Papageien erfreuten uns, aber einen Tiger sahen wir nicht, hörten nur einen Warnton von einem irgendwo im Gebüsch.
Also sind wir wieder zurück, haben uns dann über das leckere Abendessen gefreut, das in Buffetform von den sehr aufmerksamen Küchenleuten angeboten wurde.
Der Besuch im Pool war auf wenige Schwimmzüge beschränkt, das Wasser war einfach saukalt.
Am nächsten Morgen ging es früh raus, uns stand eine zweite Safari bevor. Begleitet haben uns drei junge Leute aus dem deutschsprachigen Bereich. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Wir haben unseren Tiger nach einer halben Stunde gesehen. Man muss es erlebt haben, dass dieses königliche Tier nur vier Meter von einem entfernt kaum erkennbar durch das Unterholz streift.
Wir fuhren mit dem Jeep zurück und konnten dann die Tigerin sehen, wie sie einen Weg überquerte. Welch ein Anblick!! Die Kameras klickten nur so und erst später, als ich mir die Bilder wieder und wieder anschaute, kam mir dieser Wahnsinnsmoment immer mehr zu Bewusstsein.
Ein Bild reicht, ich habe Massen davon!



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