Samstag, 22. Februar 2014

MACAU (Donnerstag, 20.02.2014)

Wir haben beschlossen, das gute und sonnige Wetter zu nutzen und nach Macau zu fahren. Da uns das Geld für den Helikopterflug zu schade war, sollte mal gerade so um die 400 € kosten, zogen wir die Fahrt mit den TurboJet-Booten vor.



Die sind die ganze Zeit schon im Victoria Harbour vor unserer Nase abgefahren und zurückgekommen. 150 $HK kostet eine Fahrt, die Rückfahrt ist billiger, sie kostet nur 148 $HK. Dafür erhält man eine einstündige Fahrt von Hongkong nach Macau. Eine Viertelstunde muss man für die Passformalitäten rechnen und am Wochenende sollte man die Fähren meiden!!









 In Macau gibt es mehr als 30 Casinos und viele wollen dort ihr Geld los werden. Wer Las Vegas kennt, der muss nach Macau kommen, es wird als Las Vegas des Ostens bezeichnet mit wesentlich höheren Umsätzen. Na ja, an uns haben sie nichts verdient, wir waren noch nicht mal in einem Casino, aber das haben wir einer Fehlinformation unseres Busses zu verdanken, mit dem wir eine Tour durch Macau gedreht haben.
Wir haben aber die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Macau gesehen, was im Stadtinnern zum Weltkulturerbe zählt. Wir hatten uns irgendwie so was verträumtes portugiesisches Überbleibsel in China vorgestellt und werden mit den tollsten Gebäuden konfrontiert. So nach und nach werden wohl die alten Wohngebiete verschwinden. Wir haben auf jeden Fall zusammen mit wahnsinnig vielen anderen Touristen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen und abgehakt: Die Ruinen von St. Paul, die Kathedrale, den A-Ma Tempel von außen, den Macao-Tower, die Befestigung auf dem Berg hinter St. Paulo und vieles andere mehr.
























Die schmalen Gassen, die durch Gitter geschützten und erweiterten Balkons, Kacheln u.a.m. erinnerten an Städte und Dörfer in Portugal. Auf der westlichen Seite von Macau gegenüber der Stadt war Festlandchina zu sehen. Dort gibt es noch mehr Hochhäuser als in Hongkong und Macau, einfach unglaublich, wie viele Menschen dort wohnen, versorgt werden, zur Schule gehen, arbeiten, essen, ihre Freizeit verbringen, von Ruhe und Stille keine Spur!!


Das war unser Bus, der uns vom Hafen und rund durch die Stadt fuhr. Leider hatten wir keine Ahnung, wo er in der Stadt wieder abfährt, was uns zu einigen Manövern veranlasste, sprich rumlaufen, fragen, falsche Antworten kriegen und in die andere Richtung gehen und und.... Zum Schluss standen wir aber gegenüber vom Hotel und Casino Lisboa und genau dort kam der Bus auch an und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen und gelangten so wieder in den Hafen zur Turbofähre. 





Die Rückfahrt war es holprig und viele Chinesen haben ausgiebig Gebrauch gemacht von den Kotztüten. Waren die Wellen zu hoch, wurde der Turbo reduziert, was aber etlichen Passagieren auch nicht viel geholfen haben dürfte.
Fazit: Macau ist eine Reise wert und einen internationalen Flughafen haben sie auch dort. Viele Geschäfte, Inschriften, Aufschriften, die Polizei, die Leuchtschriften - alles wird noch auf Portugiesisch geboten, die Damen im Touristinfo in Hongkong erklärten aber gleich, dass sie nicht portugiesisch sprechen könnten, was ja kein Problem war, wir können ja auch nur einige Wörter.
Im Shun Tak Centre haben wir dann in einem Restaurant neben KFC ein leckeres Abendessen zu uns genommen und den Rest des Abends dann der Erholung gewidmet. Städtetouren sind anstrengend.

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