Mittwoch, 13. Juni 2012

What a day!!

Das scheint ja ein besonderer Tag zu werden, warum auch immer. Gestern Abend war ich bei Carlssons zu Besuch, Lars war auch da und berichtete ausführlich von seiner Lidia, mit der er seit einigen Monaten verheiratet ist. Sie haben in Moskau geheiratet und die Eltern hatten davon keine Ahnung. Lidia wird im Sommer nach Schweden kommen, dann werden wir sie kennen lernen. Es war auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Abend gewesen.
Vielleicht bin ich deshalb heute morgen etwas später aus den Federn gekommen, na ja, nach meinen Vorstellungen. Als erstes sah ich unseren Freund, Meister Lampe. Er machte auf der Straße einige Spurtübungen, es scheint ihm im Paradies zu gefallen. Gestern morgen rannten gleich drei von denen hier herum und störten sich nicht im geringsten an meinen Aktivitäten auf der Veranda.
Auf jeden Fall bin ich um 10 Minuten nach 7 Richtung See geradelt, Angeln im Rucksack, Smartphone in der Jacke, Angelequipement auf dem Gepäckträger. Wenige hundert Meter vor dem See entdeckte ich auf der abgeholzten und wieder aufgeforsteten Fläche eine große Elchkuh. So schnell ich konnte, habe ich angehalten, meine Kamera gezückt und einige Bilder und ein Video aufgenommen. Während der Aufnahmen entdeckte ich ihre beiden wirklich süßen Kälbchen. Sie hatten aber kein Interesse an mir und sind dann schnell im Wald verschwunden.



Beim Angeln hatte ich ebenfalls Glück. Ein Barsch von 270 g ging bald an den Haken und später noch ein Hecht, den ich jedoch, weil er nicht verletzt war, wieder in den See zurücksetzte. Vielleicht treffen wir uns ja später wieder. Ich habe den Barsch eingefroren und hoffe, dass noch einige Barsche und/oder Hechte dazukommen.



Damit war mit den Tieren aber noch lange nicht Schluss. Nachdem Andreas die Waldwiese hinter der Scheune gemäht hatte, erschien die Ricke mit dem einen Kitz und war natürlich wunderschön zu sehen. Als ich später am Holzschuppen die neugepflanzten Himbeeren freilegte, hatte ich auf einmal eine kleine Kreuzotter in der Hand. Sie war wohl auch noch nicht recht bei Besinnung, so dass ich Gras und Schlange schnell fallen ließ, einen Eimer suchte und sie hineinbugsierte. Sie war dünn wie mein kleiner Finger und ca. 15 cm lang. Sie sind genauso giftig wie die Großen. Ich habe einige Bilder aufgenommen, die aber in der Qualität nicht so sind, wie ich das gerne hätte. Ich muss mich doch mal um die Makroaufnahmen kümmern. Später habe ich sie dann freigelassen, sie dürfte jetzt unter der Veranda eingezogen sein. 






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