Anfang Juni kamen unsere amerikanischen Austauschpartner aus Iowa wieder zu Besuch nach Deutschland. Tobias, jetzt Konrektor in Germersheim, hat den Austausch quasi mitgenommen, was einerseits mein Herz etwas bluten lässt, weil nach dem Chinaaustausch jetzt auch der USA-Austausch nicht mehr an meiner "alten" Schule ist. Holly kam mit 8 Jungs und 2 Mädchen also erstmals nach Germersheim, wo sie ebenfalls sehr warm willkommen waren. Ich habe mich an einigen Tagen angeschlossen, habe die Führung in englischer Sprache durch die Festung Germersheim miterlebt, war beim Ausflug nach Heidelberg dabei und konnte an der Ruderpartie mit der Lusoria auf dem Altrhein bei Wörth teilnehmen. Zu dem Schiff hier der Auszug aus der Homepage des Landkreises Germersheim (http://www.kreis-germersheim.de/roemerschiff-lusoria-rhenana.html):
Ein besonderer Baustein im Rahmen des Projektes Via Rhenana ist die originalgetreue Nachbildung eines römischen Militärschiffs vom Typ "Navis Lusoria" aus dem 4./5. Jahrhundert n. Chr., das hauptsächlich für Patrouillenfahrten auf Flüssen eingesetzt wurde. Archäologisch ist dieser Schiffstyp in der Öffentlichkeit bereits durch den Fund der Überreste der Mainzer Römerschiffe in den 80er Jahren bekannt.
Gebaut wurde das Schiff auf dem Gelände der Sponeck-Kaserne im Süden Germersheims, wo am 8. Januar 2010 die Kiellegung derLusoria Rhenana stattfand. Die Rekonstruktion des Patrouillenbootes Lusoria Rhenana dauerte zehn Monate. Im April 2011 fand die erste Testfahrt im Wörther Containerhafen statt. Im Anschluss daran wurden unter Leitung der Universität Trier umfangreiche wissenschaftliche Test- und Auswertungsfahrten mithilfe modernster Messinstrumenten durchgeführt. Im Rahmen der Eröffnung des Germersheimer Kultursommers wurde das Römerschiff am 28. Mai 2011 feierlich auf den Namen Lusoria Rhenana getauft.
Besonders habe ich mich am Sonntag gefreut, als alle Kolleginnen und Kollegen, die als Begleitpersonen mit mir in Kanada und USA waren, zum Kaffee mit schwedischen Waffeln, Sahne und frischen Erdbeeren über unsere tollen Erlebnisse reden konnten. Wir waren uns einig, dass diese Fahrten unser Leben unglaublich bereichert haben. Natürlich war auch Holly da und hat ihren Teil des Dankes entgegen nehmen dürfen. Sie hat sich mit einem Kochbuch der Familie Dunkelberger bedankt, das sie letzten Sommer erstellt hat. Über ihre Reise berichtet Holly in einem eigenen Blog (in englischer Sprache): http://
http://uhsgermantrip2012.blogspot.com .
Am Mittwoch bin ich dann allein Richtung Schweden aufgebrochen. Um 4 Uhr nachts gings los, es war kaum Verkehr auf der Autobahn in Deutschland und Dänemark. Den einzigen Stau gab es ausgerechnet in Schonen im Bereich des Sweden Rock Festivals in Sölvesborg (http://www.swedenrock.com/index.cfm?pg=1). Nach knapp 14 Stunden Fahrt war ich dann am Haus. Die Temperatur im Haus lag bei 14 °C, schnell mal wieder den kleinen Ofen angefeuert und um 21.30 Uhr lag ich im Bett und schlief wie ein Stein. Mein Schlafzimmer war diesmal das Zimmer über dem Kücheneingang mit Blick auf die Wiese. Als ich um 5.00 Uhr erwachte, kam pünktlich wie bestellt ein stolzer Rehbock auf die Wiese, als hätte ich ihn bestellt. Leider war die Kamera unten und noch nicht ausgepackt, so lange wollte er dann doch nicht warten. Kaum hatte ich gefrühstückt, entdeckte ich ein junges Böckchen vom letzten Jahr direkt auf dem Weg vor dem Haus. Und wenig später hoppelte ein Hase auf dem Weg vorbei, den ich leider nicht richtig mit dem Fotoapparat erwischte. War ja ein guter Beginn meines Aufenthaltes.
Am Mittwoch bin ich dann allein Richtung Schweden aufgebrochen. Um 4 Uhr nachts gings los, es war kaum Verkehr auf der Autobahn in Deutschland und Dänemark. Den einzigen Stau gab es ausgerechnet in Schonen im Bereich des Sweden Rock Festivals in Sölvesborg (http://www.swedenrock.com/index.cfm?pg=1). Nach knapp 14 Stunden Fahrt war ich dann am Haus. Die Temperatur im Haus lag bei 14 °C, schnell mal wieder den kleinen Ofen angefeuert und um 21.30 Uhr lag ich im Bett und schlief wie ein Stein. Mein Schlafzimmer war diesmal das Zimmer über dem Kücheneingang mit Blick auf die Wiese. Als ich um 5.00 Uhr erwachte, kam pünktlich wie bestellt ein stolzer Rehbock auf die Wiese, als hätte ich ihn bestellt. Leider war die Kamera unten und noch nicht ausgepackt, so lange wollte er dann doch nicht warten. Kaum hatte ich gefrühstückt, entdeckte ich ein junges Böckchen vom letzten Jahr direkt auf dem Weg vor dem Haus. Und wenig später hoppelte ein Hase auf dem Weg vorbei, den ich leider nicht richtig mit dem Fotoapparat erwischte. War ja ein guter Beginn meines Aufenthaltes.

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