Ja ja, der Jetlag macht mir schon schwer zu schaffen, aber irgendwie geht es doch am nächsten Tag weiter, auch wenn mich besonders am frühen Abend eine schwere Müdigkeit überfällt, aber bis dahin war es ja noch etwas hin. Zuerst einmal sind wir am Vormittag zu einem Geschäft gefahren, das Sofas herstellt. Schnell waren die Vorstellungen vorgetragen, mit der Lady vom Geschäft diskutiert, mal hier, mal da probegesessen, wieder diskutiert und nach mehr als einer Stunde waren sich die zwei dann einig, das Sofa soll so aussehen, mit diesem Stoff und dieser Polsterung etc. - jetzt müssen sie nur noch auf das Angebot warten, das zeitnah eintreffen soll.
Wir haben dann schnell noch verschiedene Einkäufe erledigt, sind nach Hause gefahren und haben was gefuttert. Günther ist ein sehr guter Koch und ich muss aufpassen, dass ich mein Gewicht einigermaßen halten kann.
Am Nachmittag sind wir dann nach USA gefahren. Das hört sich bombastisch an, aber nur wenige Kilometer vom Haus weg ist der Übergang für das Gebiet nach Point Roberts. Einwohner.



Nach Wikipedia ist Point Roberts eine Exklave der USA, die nur per Schiff von den USA aus oder auf dem Landweg durch British Columbia zu erreichen ist. Dieses kleine Kuriosum liegt auf auf dem südlichen Teil des Tsawwassen Halbinsel, genau südlich des 49. Breitengrades, der die Hauptgrenze zwischen Kanada und den USA bildet. Über die 56. Straße gelangt man von Tsawwassen nach Point Roberts. Dort befinden sich viele schöne und teuere Ferienhäuser, schöne Strände und vier Tankstellen sowie ein Supermarkt. Es ist aber nicht erlaubt, auch nur eine Flasche Wein von dort nach Kanada einzuführen. Interessant ist noch, dass die schulpflichtigen Kinder ab der vierten Schulstufe mit einem Bus durch Kanada nach Blaine im Staat Washington fahren (etwa 40 Minuten Fahrzeit). Wollen sie in Tsawwassen zur Schule gehen, müssen sie ein teueres Schulgeld bezahlen - so ist das hier!!
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