Samstag, 24.10.2009
Waltraud fuhr mich nach Frankfurt und eine nette Mitarbeiterin der LH zeigte mir, wie man ohne E-Ticket an den neuen Apparaten eincheckt, seinen Platz in der Maschine wählen kann und sein E-Ticket und die Boardingkarte erhält - muss man ja schließlich alles mal lernen!
Pünktlich war der Flug mit der A 340-600 nicht, aber nach einer knappen 3/4 Stunde war es dann soweit. Das Flugzeug ist mit mehr als 75 m unglaublich groß (wie groß muss dann erst der A 380 sein?). Mein Platz 44 C war goldrichtig und der Flug verlief ohne Probleme und größere Turbulenzen. Trotzdem ziehen sich die knapp 10 Stunden, bis der Monitor anzeigt, dass man sich Vancouver immer mehr annähert.
Das Wetter in Vancouver war sonnig und versprach einiges, was aber leider nicht eingehalten werden konnte. Frithjof war natürlich da und hat mich abgeholt und zu seinem Haus in Delta gebracht, wo uns Helene auch schon erwartete. Mit guten Kaffee, Essen und Trinken und netten Gesprächen ging die Zeit schnell vorbei und der Jetlag war auch nicht ganz so schlimm wie befürchtet.
Sonntag, 25.10.2009
Um 10 Uhr fuhren wir zum Flughafen South Vancouver, einem kleinen Teil des riesigen Flughafens von Vancouver, der für regionale Fluggesellschaften wie Pacific Coastal Airlines etc. reserviert ist. Aber gerade das machte ihn auch so reizvoll. Schnell war das Gepäck aufgegeben und die beiden verabschiedeten sich, um eine Ausstellung zu besuchen, während ich auf den Flug wartete. Eine 16-sitzige Beechcraft erwartete uns pünklich, aber nur 9 Leute flogen mit nach Campbell River. Für einige Bilder reichte es noch, dann war nach dem Start wegen der tiefhängenden Wolken keine Aufnahme mehr möglich - schade.
In Campbell River erwartete mich Walter und zeigte mir im Anschluss noch einiges von Campbell River, weil wir die Zeit überbrücken mussten, bis die Fähre dann nach Quadra ablegte.
So waren wir knapp nach 14.30 Uhr an seinem Haus, tranken einen Kaffee, hatten gute Gespräche und ein von Linda perfekt hergerichtetes Abendessen mit ...... Lachs natürlich.
Damit soll es erst einmal reichen, das Haus muss ich in einem eigenen Post beschreiben und mit Bildern belegen, sonst glaubt mir das ja doch keiner. Ich liege noch im Bett, habe meinen Laptop vor mir und schaue durch die großen Fenster hinaus aufs Meer, das gerade mal 15 bis 20 m entfernt ist. Es wird langsam hell und es ist noch nicht 8.00 Uhr morgens.
Es regnet natürlich, was anderes habe ich auch nicht erwartet, aber das spielt hier keine Rolle.
Sie können so wunderbar von dem berichten, was Sie erleben. Da kann ich mich richtig hineinversetzen. Sie müssten mal ein Buch veröffentlichen =) dann wäre ich die erste, die es lesen würde =)
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