Dienstag, 24. Juli 2012

Besuch aus Dänemark

Pünktlich um 19:00 Uhr, wir waren gerade fertig mit dem Abendessen auf Manfred's Geburtstag, trafen Mette, Morten, Niels und Jens aus Hjörring im Wald ein. Sie wollten ein wenig beim Streichen des Hauses helfen, aber dieses Projekt wurde angesichts des schlechten und unbeständigen Wetters auf später verschoben.












So konnte Morten mir bei dem Bau der Treppe zur Veranda helfen. Selten habe ich mich dämlicher angestellt als hier, sogar Waltraud musste mir mit dem Ausrechnen der Stufenhöhe, -breite und was weiß ich noch helfen. Wie auch immer, Morten war mir eine große Hilfe, mit ihm kann man sehr gut zusammenarbeiten.

Am Freitag sind wir dann, wie beim letzten Besuch, wieder ein Stück auf dem Auswandererweg gewandert. Diesmal ging die vierstündige Tour von Konga/Tankstelle bis zur Pflanzschule von Södra in Flåboda. Das Wetter hat Gott sei Dank gehalten und die drei Tropfen haben uns nicht gestört. 

Samstags ging es dann auf das Östersjöfestivalen nach Karlshamn, wo wir uns aus der Ruhe des småländischen Waldes kommend, in das Menschengetümmel stürzten. Überall wurde Musik gemacht, mal leise und bedächtig, mal rockig und fetzig: es war scheinbar für jeden was dabei. Im Café der Villa Utsikten gab es noch einen Kaffee bzw. Eis und einen wunderbaren Blick auf das Hafengelände und die Bucht. Und natürlich wurde am Denkmal von Karl-Oscar und Kristina wieder ein Bild gemacht und ich konnte den Freunden aus Dänemark ein wenig über die Auswanderung aus Schweden im 19. Jhd. erzählen und natürlich auch über Chisago in Minnesota.

 
Die vier lassen recht herzlich grüßen!!

Es stimmt: Wir haben seit einigen Jahren viele Wildschweine in Südschweden, aber dass man davon Kebab macht, das war auch für uns neu. Gesehen auf dem Ostseefestival in Karlshamn. 

Am Sonntag waren wir bei Ann-Christine und Arne auf Öland. Sie wohnen in Stora Rör und die Häuser dort kosten alle Summen, die im Wald undenkbar sind. Es gab leckere Waffeln mit herrlichen Erdbeeren von Öland und Sahne und Kaffee und eine kleine Wanderung zum Hafen noch dazu. Herrlich, was die beiden dort geschaffen haben, aber so perfekt wollen wir das nicht haben und wir brauchen auch keine sechs verschiedenen Sitzgruppen rund um das Haus verteilt. 

Waltraud, Mette und Ann-Christine

Ann-Christines Haus in Stora Rör

Im Wald haben wir dann am Montag noch im Holzschuppen ein Fenster eingebaut und jetzt muss ich noch die ganze Giebelseite mit neuen Brettern verkleiden. Also: altes Zeug abreißen und auf die Deponie bringen (ist in Schweden kostenlos, weil wir eine spezielle Steuer dafür zahlen, also darf man das unbegrenzt nutzen!).


Die beiden letzten Tage habe ich an bekannten und noch unbekannten Stellen ca. 1,5 kg Pfifferlinge gepflückt.  Ein Pfunde habe ich heute Rune und Monica gebracht, die sich darüber sehr gefreut haben, weil sie ja nicht mehr so gut laufen können.  



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen