Na ja, die letzte große Fahrt ist ja schon lange her und Toni und ich haben viel in unserem Freundes- und Bekanntenkreis darüber berichtet. In den zurückliegenden Wochen habe ich fleißig im Keller gearbeitet, den Heizungsraum und die "Waschküche" renoviert, d.h. mit Rigipsplatten versehen und diese tapeziert oder auch einige Wände mit Nut- und Federbretter verkleidet, neue Leitungen verlegt und auch Steckdosen gesetzt, Wandschränke und andere Schränke eingebaut, viel alten Kram auf die Deponie gefahren - so geht die Zeit auch vorbei.
Erstmals war ich im November zwei Wochen in Schweden. Das hat mir gut gefallen, es war bei weitem nicht so trist und grau, wie man sich das so vorstellt. Ich habe viel Holz gemacht und der Spaltapparat von Grollas hat mir gute Dienste geleistet. Die Stücke aus dem Fichtenstamm ließen sich selbst mit größter Kraftaufwendung nicht mit der Axt spalten. Im Wald bei Rune und Monica habe ich noch viel Holz entnehmen können. Alles wurde schön klein gesägt und hinter dem Holzschuppen aufgesetzt und am Ende mit einer Plane abgedeckt. Jetzt kann es in Ruhe dort trocknen.
Vor Weihnachten ist Esther aus Schweden gekommen. So haben wir dann Heiligabend bei Oma Ingrid gefeiert und einen Tag zuvor waren wir in Kastel. Leider hat es unaufhörlich geschneit. Drei mal habe ich den Hof von den Schneemassen befreit. Um 6.00 Uhr sind wir dann am ersten Feiertag losgefahren. Was ein Glück, dass außer uns sonst kaum jemand unterwegs war. Trotzdem dauerte es rund 17 Stunden, bis wir unser Haus in Schweden erreichten. Massen von Schnee gab es, aber Rebecca und Tobias hatten genügend geräumt und im Haus war es schön warm. Das blieb auch in den nächsten Tagen so, sodass unser Holzvorrat in der Scheune eine kräftige Delle bekam. Aber dafür kümmert man sich ja das ganze Jahr drum.
Schön war das jährliche Treffen mit unseren schwedischen Freunden, diesmal bei uns. Sie lieben das gute indische Essen, was es immer bei uns gibt. Ansonsten haben wir am zweiten Weihnachtstag unsere Gans vertilgt, auch sie schmeckte lecker.
Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Auftritt der beiden Elche hinter dem Haus am 2. Januar. Darauf haben wir 23 Jahre gewartet. Natürlich haben wir schon viele viele Elche gesehen, aber noch nicht auf der Wiese direkt hinter dem Haus. Einfach wunderbar!!!!!!!!!
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