Das Weihnachtsfest und Silvester verbrachten wir wie jedes Jahr in Schweden. Wir holten Esther nach einer denkwürdigen Fahrt bei immer kälter werdenden Temperaturen (das Wasser in der Wisch-Wasch-Anlage war schon von Speyer an gefroren und wir mussten an vielen Parkplätzen halten und die Scheibe säubern) in Bremen ab und trafen uns mit Patrick und Patricia, Rebecca und Tobias, Hiltrud und Henning in der Nähe von Flensburg zu einem vorweihnachtlichen Brunch. Anschießend sind wir dann nach Schweden gefahren. Das Haus war wie immer von Sören schön vorgewärmt, der Weihnachtsbaum stand schon auf der Veranda, das Wasser lief nach dem Starten der Pumpe ohne Probleme – kurzum, es war alles perfekt. Die Schneelage war ebenfalls ausgezeichnet und es war so kalt in den Nächten (bis -18° C), dass der Älften perfekt zugefroren war und wir dort mit den Schlittschuhen bzw. den Skiern herumfahren konnten.
Abgesehen von einigen atmosphärischen Störungen war es wieder sehr schön hier. Wir waren am 28. Dezember bei Eva und Leif eingeladen zum Weihnachtsbuffet (toll wie immer), leider konnten nur Ann-Christine und Arne daran teilnehmen, Marie und Gunnar waren wegen eines Trauerfalls in ihrer Familie leider nicht anwesend. Bei uns hatten wir die gleichen „Verdächtigen“ wie immer eingeladen, nachdem Monica und Rune und die ganze Familie in Stockholm geblieben war.
Die jungen Nachbarn, erst im Oktober eingezogen, feierten prächtig mit ihren Freunden an Silvester und schossen mächtig viele Raketen in den Himmel über Småland. Der Wald erzitterte für eine kleine halbe Stunde, alle Hasen und Rehe saßen wohl hinter den Bäumen und hielten sich die Ohren zu. Dann war alles überstanden.
Wegen der Lehrveranstaltungen an den Unis brachen wir schon früh wieder Richtung Kiel und Bremen auf.
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