Sonntag, 26. Juli 2009

Das Glück des Frühaufstehers

Am Sonntag war um 05.00 Uhr die Nacht für mich zu Ende, was ja kein Problem ist. Ich schnappte mir mein Buch, Vilhelm Mobergs drittes Buch über die Auswanderer, was leider nur auf Schwedisch und Englisch vorhanden ist, und schlich mich leise nach unten.

Ich ärgerte mich noch über den einzigen Maulwürfshügel im Vorgarten, als mir ein Tier auf der Wiese unterhalb des Hauses auffiel. Zuerst dachte ich, dass das ein großer Fuchs wäre, aber es handelte sich um einen großen schlanken Luchs, wie an seinem schwarzen Schwanzende und den Pinselohren unschwer zu erkennen war. Bevor ich die Batterie in die Kamera einlegen und zum Fenster stürzen konnte, was er auch schon auf der Mauer an der Scheune und ich konnte ihn nur noch sehen, wie er die Straße überquerte und in dem Bereich hinter der Scheune verschwand. Vielleicht war es ja das Tier, von dem gestern in der Zeitung ein Bild veröffentlicht wurde.

Kaum war der Luchs verschwunden, tauchten die zwei Kraniche auf der Wiese hinter dem Haus auf. Diesmal war ich etwas vorsichtiger, aber die Bilder sind trotzdem nicht gut geraten. Wie auch immer, der Sonntag fing echt gut an.

1 Kommentar:

  1. Das Wort "Auswanderer" kommt auffällig oft in den letzten Beiträgen vor ;-))

    Das "Luchsfoto" wirst du sicher für immer im Kopf behalten. Schönes Erlebnis, wenn man so ein Tier in der Freiheit genießen kann.

    Und bei uns geht es heute auf den Bau...

    Die Rote

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